„Die flächendeckende Schließung aller Schulen und Kitas kann und darf sich nicht wiederholen“, hob Kultusministerin Eisenmann gleich zu Beginn des Gesprächs hervor. Zwar könne nicht ausgeschlossen werden, dass es auch in diesen Einrichtungen Corona-Fälle gebe. Aber: „Die Schulen und Kitas sind keine Hotspots der Corona-Infektionen.“ Bildung und Betreuung müsse auch in Pandemiezeiten verlässlich angeboten werden. Im Falle von Infektionen müssten die Gesundheitsämter vor Ort entscheiden, ob sie eine Person oder eine ganze Gruppe in Quarantäne schicken oder eine Einrichtung temporär schließen. Dies müsse nach nachvollziehbaren Kriterien geschehen. Ein klarer Appell erging von Eisenmann und Miller in Bezug auf die Digitalisierung sowie den Industriestandort Baden-Württemberg: „Wir müssen beim Ausbau der digitalen Infrastruktur noch schneller werden und rasch die vielen Funklöcher in unserem Land schließen“, so Miller. „Damit auch zukünftig die besten Autos der Welt aus Baden-Württemberg kommen, müssen wir Innovationen fördern,“ betonte Eisenmann mit Blick auf Sindelfingen. Eigentlich hätte Dr. Susanne Eisenmann im Rahmen ihrer „Eisenmann will’s wissen“-Tour am 11. November nach Böblingen kommen und dort mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren wollen. Doch aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde die Veranstaltung aus dem Studio der CDU live übertragen. Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist unter www.facebook.com/eisenmann.susanne abrufbar. Der Livestream wurde bisher rund fünftausend Mal aufgerufen.